Das Abschiedsdinner
von Matthieu Delaporte und Alexandre de La PatellièrePierre und seine Frau Clotilde sind zu einem Abendessen bei Freunden eingeladen. Freunde, welche sich zu Gewohnheiten entwickelt haben, denen man kaum noch etwas zu sagen hat und die einem im Grunde nur wertvolle Freizeit stehlen.
Pierre überzeugt seine Frau von der Idee eines Bekannten, Abschiedsdinner zu veranstalten, um sich elegant zu Lebzeiten von Freundschaften bei deren Lieblingsessen und –musik zu verabschieden.
Antoine und Bea wird die zweifelhafte Ehre zuteil. Doch Antoine erscheint ohne Bea und stellt den Plan der Gastgeber auf die Probe. Nachdem er dann auch noch unvermittelt auf die Idee der Abschiedsdinner zu sprechen kommt, droht alles aufzufliegen und den Abend zu ruinieren.
Doch besteht noch eine Möglichkeit, die Freundschaft zu retten?
Wir spielen: Das Abschiedsdinner
von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
REGIE | Christian Reiter und Simone Ginther | Ensemble
ZUM STÜCK
Das Autorengespann Delaporte und de la Patellière beleuchtet in dieser wundervollen französichen Komödie die unterschiedlichen Seiten der in Mode gekommenen Freundschaftsoptimierung.
Lohnt es sich, sich aus seiner Wohlfühlzone hinauszubegeben und sich erneut auf die Menschen einzulassen, die man kennt oder rechtfertigt sich der Rückzug in eine feige aber höfliche Delegationsgesellschaft?
Wie schon in “Der Vorname” decken die beiden Autoren mit viel Sprachwitz und schneidigem Feingefühl die unter der Oberfläche brodelnden Befindlichkeiten auf und zeigen einmal mehr, dass Eigenart das Salz in der Suppe der zwischenmenschlichen Beziehungen ist.
